Kein guter Ort
Bernhard Stäber
Dieses Buch hat mir insgesamt sehr gut gefallen!
Das Cover und der Titel haben mich sofort überzeugt und ich hätte keine Leseprobe gebraucht um zu wissen, dass ich dieses Buch lesen will.
Besonders gut gefällt mir, dass jeder dieses Buch lesen kann völlig unabhängig davon, ob er bereits die ersten beiden Bände dieser Reihe gelesen hat oder nicht. Sicher ist es interessant alle Beteiligten durch Band eins und zwei kennen zu lernen, ist aber nicht zwingend notwendig.
Mich persönlich hat Band drei so sehr angesprochen, dass ich die mir fehlenden Teile nachträglich lesen werde.
Der Schreibstil hat mir gelegen und so hatte ich es leicht, so durch das Buch zu "rasen", dass ich in wenigen Tagen das Ende erreicht hatte. Kurz vor Schluss hat es mich dann doch noch einige Tränen gekostet, obwohl ich damit so gar nicht gerechnet hatte.
Die Charaktere finde ich sehr ansprechend und gut ausgearbeitet.
Die Serie rund um Arne Eriksen, den halben Nordmann, werde ich definitiv um Auge behalten!
Zum Inhalt:
Arne Eriksen ist nach seinem letzten Fall nach Südnorwegen gezogen und arbeitet dort als Psychiater an einer Klinik. Hier hört er auch von den mysteriösen Morden im Hotel Rabenschlucht. Damals hat ein Unbekannter ein junges Mädchen vor den Augen seiner Schwester umgebracht. Doch nicht erst seit dieser Tat gilt die Rabenschlucht als ein Ort, an dem seit jeher schlimme Dinge geschehen. Der Ort und die Geschehnisse lassen den Psychologen nicht los und Arne stellt auf eigene Faust Nachforschungen zum tragischen Tod des jungen Mädchens an. Und muss feststellen, dass ihn sein Leben in Norwegen verändert hat: Er lässt sich immer mehr von seiner Intuition und den uralten Riten der Samen leiten - und kommt damit dem Täter so nah, dass er selbst in tödliche Gefahr gerät...
Ein sehr gutes Buch, dass ich wirklich gerne empfehle.
Ich liebe Spannung und ich finde es toll mit zu rätseln, auf den Spuren des Täters. Ein Happyend ist für mich nicht erforderlich, aber ein kleines, tragisches Detail dieser Geschichte würde ich gerne umschreiben.

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen