Samstag, 26. August 2017

Rezension zu "Gegen alle Regeln" von Ariel Levy

Gegen alle Regeln
Ariel Levy

Ich habe das Buch vor ein paar Tagen ausgelesen und brauchte bis jetzt um mich zu sortieren. Es fällt mir relativ schwer, meine Meinung zum gelesenen in Worte zu fassen. 

Das Cover hat mich persönlich nicht angesprochen, dafür fand ich den Titel reizvoll.
Als ich anfing zu lesen war mir nicht klar, ob ich einen Tatsachenbericht oder eine fiktive Geschichte lese. Alle paar Seiten legte ich das Buch zur Seite, weil es mir einfach nicht gelang, mich darauf zu konzentrieren. Irgendwann hat es mich erreicht und ich las über 100 Seiten am Stück. Von da an erlebte ich das Buch. 

Abschließend muss ich sagen, dass ich tiefes Mitleid mit der Autorin empfinde. All das was sie erlebt hat, ist unglaublich viel Last für ein paar Schultern.
Nachdem ich wusste, dass es sich hier um die Lebensgeschichte von Ariel Levy handelt, war ich sehr unzufrieden. Ich habe im Internet gestöbert um zu erfahren, wie es ihr inzwischen geht. Die Ergebnisse dieser Suche haben mich wieder etwas versöhnt.

Lange habe ich darüber nachgedacht, dass ich den Schreibstil als sehr kühl und emotionslos empfunden habe. Angesichts des Inhalts nehme ich an, dass es Frau Levy nicht möglich war, mehr Gefühl hinein zu legen. Der Schmerz, der all die Geschehnisse ihr verursacht haben müssen, muss nahezu unerträglich sein.
Ich habe höchsten Respekt davor, dass sie ihre Geschichte so  öffentlich gemacht hat. 
Frau Levy ist mir natürlich unbekannt, aber ich wünsche ihr von Herzen, ein langes, gesundes und glückliches Leben. 

Insgesamt ein gutes Buch. Zukünftige Leser sollten sich allerdings darüber im Klaren sein, dass es sich hier um schwere Kost handelt.
        

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