Dienstag, 5. September 2017

Rezension zu 'Wild Futter' von Alma Bayer

Wild Futter
Ein Rosenheim-Krimi
von Alma Bayer

Ehrlich gesagt, war ich nicht gerade scharf darauf dieses Buch zu lesen. Bei allen meinen Büchern will ich mitfiebern, miterleben, mitfühlen und völlig in der Geschichte eintauchen. Grundsätzlich mag ich Krimis. Ein "Rosenheim-Krimi" schien mir persönlich zu wenig ernsthaft zu sein.
Tatsächlich wurde ich sehr überrascht, denn diese humorvolle Art fand ich sehr gelungen. Das Buch hat mich wirklich amüsiert, obwohl auch eine gewisse Ernsthaftigkeit vorhanden war.
Das Cover und der Titel sind sehr treffend gewählt und gefallen mir gut.
Die Charaktere, die im Buch eine wichtige Rolle spielen, sind sehr schön ausgearbeitet und super beschrieben.

Zum Inhalt
Buchrücken:
"Wildschweine fressen alles.
Wirklich alles?
Virus Pangratz kletterte über den Zaun des Wildparks. Vorsichtig sah er sich um. Die Stimmung war märchenhaft. Romantisch. Bayern zum Verlieben. Plötzlich raschelte es hinter ihm. Angespannt griff er zur Kamera, bereit der Gefahr ins Auge zu sehen. Jetzt nur keine falsche, hektische Bewegung. Seine Fußspitze stieß einen Erdklumpen zur Seite. Fast wäre er darüber hinweggegangen, als er ein weißes Etwas sah. Interessiert griff Pangratz danach und schüttelte die Erde ab. >Ja, leckst mich am Arsch!<, entfuhr es ihm."

Zum Inhalt möchte ich gar nicht so viel verraten, daher bediene ich mich am Klappentext. Wer sich komplett überraschen lassen will, sollte das folgende also nicht lesen.

"Der pensionierte Kommissar Virus Pangratz ist nachts im Wald auf Fotopirsch. Denn er hat einen Plan. Er will im Ruhestand ganz groß rauskommen als Naturfotograf mit dem Fotokalender 'Die Wildsau bei Nacht'. Doch dann gerät er im Wald ins Stolpern - über eine angenagte Hand! Die gehört eigentlich zum seit geraumer Zeit verschwundenen örtlichen JugendfußballTrainer Marius Wild, genannt Tiger. Pangratz lässt seine Pensionspläne fallen und nimmt sich lieber der Sache an. Gemeinsam mit seiner Tochter Johanna >Jo< Coleman, einer Lokalreporterin, die ihrer Karriere einen Schubs verleihen will, begibt er sich auf Spurensuche. Bald steht die ganze Kleinstadt Kopf."

Ein Buch, das ich gerne weiterempfehle. Bräuchte es einen neuen Titel, wäre er für mich klar:
Es ist nicht immer alles wie es scheint!
   

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