Rezension zu 'Missgeschicke unterm Mistelzweig' von Pia Hepke
Der diesjährige (2021) Weihnachtsroman von Pia Hepke ist so ganz anders als die Jahre zuvor und doch exakt genauso.
Ungewöhnlich ist, dass dieses Buch völlig ohne Magie/Fantasy auskommt und auch das Cover ist anders.
Absolut identisch ist allerdings der Inhalt.
Nein, nicht abgeklatscht, Klischee oder langweilig, sonder einfach perfekt passend zu Winter, Wolldecke und Tee.
Ich fange einfach mal von vorne an und erläutere meine Meinung.
Der Titel gefällt mir sehr gut und macht direkt klar, dass dieser Weihnachtsroman unterhaltsam wird.
Das Cover ist -wie gesagt- anders als das, was ich bisher von Pia gewohnt war.
Es ist hübsch, mit sanften Farben und auch ohne Titel zeigt es deutlich, worum es in dieser Geschichte geht. Besonders toll finde ich, dass es viele Details zeigt, die man später beim lesen wiederfinden kann.
Mein persönlicher Lieblingsfakt ist allerdings, dass dieses Cover von der Autorin selbst stammt.
Was soll ich zum Schreibstil sagen?!
Ich stehe drauf!
Es ist herrlich locker, leicht und frei Schnauze geschrieben. Es entspricht meiner persönlichen Weise zu reden und ist mir daher sympathisch und vertraut.
Die Charaktere sind sehr schön beschrieben. Wenn ich es genau bedenke, gäbe es durchaus das Potential für mehr Details. Dennoch habe ich nichts vermisst, sondern fühle ich mich sogar mit den Hauptpersonen verbunden. Sie strahlen eine solche Wärme aus, dass ich sie gefühlt persönlich kenne.
Zum Inhalt möchte ich nicht mehr verraten als der Klappentext es tut, denn ich finde, dieses Buch sollte jeder Leser selbst (er)leben.
"Nadine kann Weihnachten und das ganze Drumherum nicht ausstehen. Deswegen passt es ihr gar nicht, dass sie sich ausgerechnet in der Vorweihnachtszeit um ihre verletzte Mutter kümmern soll, die die Feiertage im Gegensatz zu ihr liebt. Zufällig lernt Nadine dabei den neuen Nachbarn kennen. Chris liebt Weihnachten und will Nadine das Fest unter allen Umständen wieder näherbringen.
Doch all seine Pläne gehen schief. Ein Unglück folgt auf das Nächste und sogar die Klischees scheinen ihn im Stich zu lassen. Selbst beim Weihnachtsbaumschmücken werden sie von Missgeschicken verfolgt.
Als Nadine dann noch erfährt, dass hinter Chris' Weihnachtsbesessenheit in Wahrheit eine traurige Vergangenheit steckt, steht nicht nur ihr innerer Grinch dem Liebesglück im Weg."
Mein Fazit:
Diese liebevoll geschriebene Geschichte hat mich wunderbar unterhalten, meine Gedanken erhellt und mich wohlig warm und kuschelig umhüllt.
Mit Tee auf dem Sofa und einer Prise Weihnachtsvorfreude, lässt sich Nadine's Geschichte genießen bis zur letzten Sekunde.
Erst dann kommt das Grauen der Erkenntnis... Es wird ein ganzes Jahr dauern, bis Pia's nächster Weihnachtsroman erscheint! 😱
Eine klare Leseempfehlung meinerseits!

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen