Samstag, 5. Dezember 2020

Rezension zu 'Wintermagie' von Pia Hepke

Wintermagie - Schneeflockenküsse und Sternenstaub

von Pia Hepke


Bevor ich mich auf den üblichen Pfad meiner Rezensionen - Cover, Titel, Schreibstil usw - begebe, möchte ich kurz auf meine eigenen Erlebnisse eingehen.

Das Aufstehen am Morgen nach der Nacht, in der ich das Buch ausgelesen hatte, war recht anstrengend. Mein erster Weg führte mich in die Küche, in der ich mir zwei gekühlte Eßlöffel besorgte.

Was das mit dem Buch zu tun hat?!

Ganz einfach.

Ich brauchte die Löffel für meine zugeschwollenen Augen.

Wie das mit den Augen kam?

Tja, entweder lag es an der durchlesenen Nacht, da es mir nicht möglich war, das Buch beiseite zu legen, oder an dem durchlebten Gefühlschaos...


Das Cover ist wunderschön mit all seinen hübschen Farben, tollen Details und hat mich wie magisch in seinen Bann gezogen.

In Verbindung mit dem Titel war für mich klar, dass ich es lesen MUSS.

Wer mich ein wenig kennt, weiß, dass ich mich an dieser Stelle höchst selten mit einem Klappentext beschäftige.

Ich war also mit dem Gedanken an eine romantische Weihnachtsgeschichte und ohne weiteres Vorwissen in dieses Buch gestartet.

Warum auch nicht?

In der Winter- und Vorweihnachtszeit lässt sich so eine Geschichte immer schön lesen.

Ich hatte allerdings nicht erwartet, was die Geschichte alles auslösen würde.


Über den Schreibstil habe ich zugegebenermaßen kaum nachgedacht, denn er passte sich derart perfekt in meinem Kopf an, dass ich einfach nur die Geschichte erlebte.

Die Charaktere sind wunderschön gezeichnet, mit so viel Liebe, Wärme und Farben gefüllt, dass ich vergaß, nicht mitten im Geschehen dabei zu sein.

Ich würde gerne sagen, dass es wie ein Film vor mir ablief, aber ich kenne keinen einzigen Film (und ich kenne viele, war ich doch in meinem "alten" Leben Besitzerin einer Videothek 😉), der auch nur annähernd in der Lage war, mich derart mitzureißen.


Um nicht zu viel vom Inhalt zu verraten bekommt ihr an dieser Stelle nur den Klappentext von mir.

Selbstverständlich könnt ihr ihn auch übergehen und mein Fazit lesen. 😉


"Mit gebrochenem Herzen und erschüttertem Vertrauen ist es schwer, noch an so etwas wie Magie zu glauben. Susi jedenfalls hat etwas vollkommen anderes im Sinn, als ihren Glauben an den Weihnachtsmann wieder aufleben zu lassen. Gemeinsam mit ihrer Familie will sie die Vorweihnachtszeit in einer abgelegenen Waldhütte mitten in den Bergen verbringen. Entspannen, erholen, vergessen.

Der Fremde, der plötzlich vor der Tür steht, hat da jedoch andere Pläne. Zwar bleibt der von Susi anfangs befürchtete Mord durch eine Axt aus, aber los wird sie ihn trotzdem nicht. Bis Weihnachten will er bleiben. Sechs Tage auf engstem Raum bringen nicht nur Tränen und Wut, auch ungewollte sowie verlorene Erinnerungen und einen Hauch von Magie.

Weihnachten kann also kommen.

Ach, und hatte ich den Hund schon erwähnt?"


Mein Fazit:

Dieses Buch hat mich verzaubert und dennoch in jeglicher Hinsicht gefordert.

Keinesfalls erwartet euch hier die übliche Winterromanze, sondern so unfassbar viel mehr!

Ich musste so herzlich lachen, erschrocken bangen und zittern, im Zuge der liebevollen Momente dahinschmelzen und drohte stellenweise zu ersticken. Meine Lunge brannte, mein Brustkorb fühlte sich wie zugeschnürt und mehr als einmal musste ich mich an mein geduldiges Aussi-Mädchen drücken um mir der Realität bewusst zu werden.

Taschentücher?!

Vergesst die Taschentücher und besorgt euch Eimer und Putzlappen um die Tränen auffangen zu können.

Zum krönenden Abschluss gibt es eine Lektion zu lernen und es gilt sich der Wahrheit zu stellen.

Glaube ist alles - vor allem der Glaube an sich selbst!

Hey Weihnachtsmann!

Erzittere vor Ehrfurcht, denn hier kommt Pia Hepke mit ihrer unfassbaren Magie!


Übrigens:

Wintermagie war Amazon-Bestseller in der Kategorie Fantasy Liebesromane!




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