Sonntag, 20. September 2020

Rezension zu 'Alles außer uns' von Nina Miller

Alles außer uns
von Nina Miller

Hier haben wir den Folgeband zu 'Alles außer dir'.
Ich war so glücklich, weiter lesen zu können um zu erfahren, wie es für Nicky weitergeht.
Viele meiner Empfindungen von Band 1 haben sich auch bei Band 2 nicht geändert.

Die Geschichte ist für meinen Geschmack besonders und außergewöhnlich.
Meine Gefühle und Gedanken fuhren hier, im Vergleich zu Band 1, etwas weniger Achterbahn, dafür aber auch bis zum letzten Satz!

Um mich nicht ständig zu wiederholen, greife ich kurz meine Rezi zu 'Alles außer dir' auf.
"Wer mich kennt, oder bereits andere Rezensionen von mir gelesen hat, der weiß, wie wichtig für mich Cover und Titel bei einer Kaufentscheidung sind.
Das Cover ist sehr schlicht; Farbe und Titel, nicht mehr und nicht weniger.
Es wirkt ansprechend auf mich und ich hätte es sicher genauer betrachtet. Da ich meistens keine Klappentexte lese, hätte ich vielleicht beschlossen, dass mir die bisherige Faszination nicht ausreicht um zu kaufen - wäre da nicht dieses eine Detail...
Bei einem schlichten Cover schaue ich automatisch auf den Autorennamen und da haben wir es.
'Nina Miller' reicht mir als Anhaltspunkt völlig aus um ein Buch zu kaufen!"
Beide Cover sind pur gehalten und haben einen sehr schönen Farbverlauf.
Es ist ganz offensichtlich, dass die Bücher zusammen gehören und ich persönlich empfinde alleine beim Anblick eine sehr enge Verbundenheit. Für mich hätte sich nie die Frage gestellt, ob die Bücher eigenständig zu lesen sind.
Wer es nun genau wissen möchte:
Ich möchte niemandem raten, 'Alles außer uns' für sich zu lesen.
'Alles außer dir' ließe sich auch alleine lesen, wenn man denn auf Schmerz steht. 😉
Niemals hätte ich es überlebt nur Band 1 zu lesen!

Der Schreibstil hat sich natürlich nicht geändert und liegt mir persönlich nach wie vor sehr. Es ist leicht und flüssig lesbar und auch die Perspektive ist für mich perfekt gewählt.
Die Charaktere  sind wunderschön gezeichnet, stecken voller Liebe und Leidenschaft und sind in meinen Augen einfach perfekt.
Wie schon im ersten Teil, begleiten wir das Leben von Nicole. Liam ist allerdings nicht weniger wichtig für den Verlauf der Geschichte.
Nebenrollen gibt es einige, wobei ihnen diese Bezeichnung nicht gerecht wird.
Egal ob Ben, Madison, Rebecca, Jeremy, Zoey, Aaron und wer sie alle sind, keiner von ihnen hätte fehlen dürfen.
Für mich war es, als würde ich jeden von ihnen kennen.

Die beiden Bücher getrennt von einander zu betrachten und zu bewerten, ist mir nahezu unmöglich, weshalb ich mich auch hier wiederholen muss.
Die Geschichte rund um Nicole hat mich abgeholt und mitgenommen.
Ich habe sie gelesen, geliebt, verflucht, gehasst und gelebt.
Die letzten Seiten des Kapitels "93 Tage danach" haben mich so sehr berührt, dass ich nicht nur mitleiden sondern auch weinen musste.
Vor allem aber habe ich gelitten und dennoch überlebt.
Nun, da der endgültig letzte Satz gelesen war, fühlte es sich an, wie der Verlust besonders lieb gewonnener Freunde.
Geblieben ist mir die Hoffnung.
Hoffnung darauf, dass es das Schicksal wirklich gibt und nichts ohne Grund geschieht.
Ein Schicksal, von dem ich mir sehr wünsche, dass es mir erneut ein Buch von Nina Miller schenkt, in dem ich ein Weilchen leben darf.


Zum Inhalt verrate ich wie so oft den Klappentext:

"Der Verstand bereut, aber das Herz begehrt ...
Sie dachten, sie könnten es geheim halten. Doch nun steht für Nicky alles auf dem Spiel – Job, Familie, Freunde und ihre Zukunft. Für sie beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, bei dem sie auf sich allein gestellt ist. Doch eins ist klar:
 ein Leben ohne Liam ist ein Leben allein.
«Alles außer uns» erzählt von einer Liebe, für die Nicky viel riskiert, ohne zu wissen, wem sie trauen kann. Eine Geschichte vom großen Glück, tiefen Fall und dem Gefühl, nebeneinander zu stehen, aber nie am selben Ort zu sein."


Mein Fazit:
Lesen! Lesen! Lesen!

Ich kann mich nicht erinnern, ob ich jemals ein Buch gelesen habe, in dem jeder Satz so voller Bedeutung steckt.
Es ist mir unbegreiflich, wie es möglich ist, eine solch durchdachte Geschichte zu schreiben.
Für mein Empfinden ist Nina Miller ein Ausnahmetalent und ich werde mit Freude ihren weiteren Weg beobachten!



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